
Zolder/Belgien
Die DMV Formel Vau Europa machte am vergangenen Wochenende Station beim Historic Grand Prix Zolder auf dem traditionsreichen Circuit in Belgien. Für Moritz Fischer bedeutete das Rennwochenende erneut eine Premiere. Nach Assen wartete mit Zolder bereits die nächste Rennstrecke, auf der er zuvor noch keine Rennerfahrung sammeln konnte.
Auf dem anspruchsvollen Circuit Zolder zeigte Moritz Fischer erneut eine starke Leistung, entwickelte sich von Session zu Session weiter und beendete das Rennwochenende mit einem hervorragenden dritten Platz in seiner Klasse.
Schnelle Eingewöhnung auf neuer Strecke
Bereits im ersten freien Training am Freitag stand zunächst das Kennenlernen des Kurses im Mittelpunkt. Lange Geraden, schnelle Passagen und intensive Bremszonen aus hohen Geschwindigkeiten stellen hohe Anforderungen an Fahrer und Fahrzeug. Moritz Fischer fand schnell einen guten Rhythmus und belegte bereits im ersten Training Platz drei seiner Klasse im international besetzten Feld mit 38 Startern der DMV Formel Vau.
Parallel zur Arbeit auf der Strecke lag ein Schwerpunkt auf der Fahrzeugabstimmung. Gemeinsam mit seinem Team wurde das Setup kontinuierlich weiterentwickelt. Dabei konnte Moritz Fischer seine Rückmeldungen zum Fahrverhalten immer präziser formulieren und ein zunehmend besseres Verständnis für die Auswirkungen einzelner Setup-Änderungen entwickeln.
Pole-Position in der Klasse und P3 in der Gesamtwertung
Die intensive Arbeit zahlte sich im Qualifying am Samstag aus. Moritz Fischer steigerte sich von Runde zu Runde und sicherte sich die Pole-Position in seiner Klasse. Mit der drittschnellsten Gesamtzeit setzte er zugleich ein starkes Ausrufezeichen im Gesamtfeld und ließ dabei auch zahlreiche Fahrer der leistungsstärkeren Klassen hinter sich.
Auch im ersten Rennen zeigte Moritz eine starke Pace. Nach einem ungeplanten Boxenstopp fand er sich allerdings mitten im Verkehr langsamerer Fahrzeuge wieder. Dadurch konnte er seinen Rhythmus nicht wie geplant aufrechterhalten und musste sich am Ende mit Platz sieben zufriedengeben. Eine mögliche Podiumsplatzierung blieb damit trotz der vorhandenen Geschwindigkeit außer Reichweite.
Podium zum Abschluss
Im zweiten Rennen zeigte Moritz erneut, welches Tempo in ihm und seinem Formel Vau steckt. Von Beginn an fuhr er schnelle und konstante Rundenzeiten und etablierte sich in den Spitzenpositionen. Mit konstant schnellen Rundenzeiten und den schnellsten Rennrunden seiner Klasse sicherte sich schließlich den dritten Platz in der Klassenwertung und damit auch den 6. Platz in der Gesamtwertung.
Damit setzte Moritz nach Assen bereits auf der zweiten für ihn neuen Rennstrecke in Folge ein starkes Ausrufezeichen. Seine Fähigkeit, sich innerhalb kürzester Zeit auf neue Strecken einzustellen und auch mit den Fahrzeugen der leistungsstärkeren Klassen an der Spitze des Gesamtfeldes mitzuhalten, unterstreicht seine schnelle Entwicklung im Formelsport.
Positives Fazit und Dank an das Team
„Zolder war für mich wieder eine komplett neue Strecke. Umso mehr freue ich mich über die Entwicklung über das gesamte Wochenende und natürlich über meinen Podiumsplatz. Besonders wichtig sind für mich aber auch die Fortschritte bei der Fahrzeugabstimmung. Ich kann das Verhalten des Autos immer besser einschätzen und meine Rückmeldungen präzisieren. Genau diese Erfahrungen bringen mich weiter“, so Moritz Fischer.
Mit Pole-Position in der Klasse, dem 3. Gesamtplatz im Qualifying, Platz sieben im ersten Rennen und einem Podiumsplatz im zweiten Lauf zieht Moritz Fischer ein durchweg positives Fazit des Rennwochenendes.
Zum Abschluss bedankt sich Moritz Fischer bei seinem gesamten Team für die hervorragende Unterstützung und die starke Zusammenarbeit während des gesamten Wochenendes. Die nächsten Rennen der Historischen Formel Vau Europa bieten nun die Gelegenheit, die in Zolder gewonnenen Erkenntnisse weiter umzusetzen und die positive Entwicklung fortzusetzen.